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Rückblicke

Besuch beim Bäcker

Besuch in der Bäckerei Björn Pfeifer

Am Morgen des 25.02.2019 fuhren die Schulanfänger des evangelischen Kindergartens Menzingen mit drei Erzieherinnen mit der Stadtbahn nach Oberöwisheim, um dort in der Bäckerei Björn Pfeifer hinter die Kulissen zu schauen. Die Aufregung war schon in der Stadtbahn groß. In Oberöwisheim angekommen liefen wir eine ganz schön lange Strecke bis wir an unserem Ziel angekommen waren. Ein Zwischenstopp auf dem Spielplatz machte den Kindern sehr viel Spaß. Nach einer Vesperpause war es dann endlich soweit und alle durften sich die Backstube anschauen, Petra und Björn Pfeifer begrüßten uns freundlich. Ui das war vielleicht spannend. Da gab es auf den ersten Blick viel zu entdecken. Maschinen, Bleche, Wägen, große Tische… Der Bäckermeister hatte für die Kinder schon einen Teig vorbereitet und gemeinsam erarbeiteten wir, was den so alles in einen Teig hineinkommt. Jetzt zeigte der Bäcker, wie man einen Teig rund macht und wie er mit Hilfe einer Maschine in gleichgroße Stücke geteilt wird. So nach und nach kamen verschiedene Maschinen zum Ausrollen und Hörnchen formen zum Einsatz. Das war für die Kinder sehr interessant. Alle Kinder wurden nun zu kleinen Bäckern und Bäckerinnen, in dem sie Brezel, Zöpfe und Gesichter formten. Jetzt kamen die Teile in die Sauna (Gärschrank) zum Gehen. Indessen  stärkten sich alle mit einer Butterbrezel und Herr Pfeifer zeigte den Kindern noch die Teigmaschine, den Ofen drinnen und den Holzbackofen draußen. Die Kinder durften Fragen stellen und bekamen diese kindgerecht beantwortet. Nachdem die süßen Teilchen mit Ei abgestrichen und mit Rosinen, Schokolade, Mandeln und Zucker bestreut waren, kamen sie in den Ofen. Nun dauerte es nicht mehr lange und die Kinder konnten beobachten wie die Bleche wieder ausgeschossen wurden. Glücklich, beeindruckt und mit Tüten voller süßer Leckereien machten sich die Schulanfänger  und ihre Erzieherinnen wieder auf den Heimweg nach Menzingen. Alle waren sich einig, dass war ein toller Vormittag. Herzlichen Dank an Frau und Herr Pfeifer für den Blick hinter die Kulissen.

Christbaumsammlung_19

Christbaumsammlung

Es war einmal ein Ortsteil in Kraichtal, der hieß Menzingen und dort gab es einen evangelischen Kindergarten. In diesen brachten ca. 60 Familien ihre Kinder, die dort gut aufgehoben waren. An einem Tag im Dezember hing eine große Liste im Eingangsbereich auf der stand „Helfer für die Christbaumsammlung“ gesucht. Nur sehr langsam füllte sich die Liste, so dass die Aktion, deren Erlös dem Kindergarten zu gute kommt, kurz vor dem Scheitern stand. Dank einiger Bitten und Anrufe konnten auch von außerhalb des Kindergartens noch Helfer gefunden werden. Und so begab es sich, dass am 12.01. zu früher Stunde (es war 10:00 Uhr) die Prinzen und Prinzessinnen mit ihren Zwergen vor der Kirche standen und aufgeregt diesem Ereignis entgegen fieberten. Doch was war dass, da kamen Traktoren angeknattert mit Hängern dran, die Zwerge konnten sich darauf keinen Reim machen. Zum Glück wussten die Zwergeneltern Bescheid und es konnte los gehen. In vier Gruppen aufgeteilt machte man sich auf den Weg in die verwinkelten Gassen von Menzingen um ausgediente Christbäume einzusammeln. Das war ein Spaß. Es gab große und kleine Bäume, die auf den Hänger geladen wurden. Für die kleinen Zwerge, gab es so manche Süßigkeit und die großen sammelten viel Goldtaler für den Kindergarten. Am Ende kam eine stadtliche Summe von 660 € zusammen. Wie es sich bei einem solchen Einsatz gehört, stärkten sich alle Helfer noch bei einem Vesper im Scholweraum. Die Kindergartenkinder und Erzieherinnen bedanken sich bei allen Helfern für den Einsatz.

Naturtage im Kindergarten Menzingen

Naturtage des Evang. Kindergarten Menzingen

Was gibt es in unserer näheren Umgebung zu entdecken?

Die Schulanfänger machten sich auf den Weg rund um Menzingen. Schon am ‚Bahnhof blieben wir an einer Blumenrabatte stehen und beobachteten Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Taubenschwänzchen. Wir kamen nicht weit, bis zur Kreuzung  Frühlingstraße- Albert-Schmidtstraße. Die Turmfalken , die dort ihre Jungen groß ziehen, waren nicht zu überhören. Einige Jungen waren schon flügge, nur eines traute sich nicht zu fliegen und hüpfte auf einem Gerüst herum..Die Kinder konnten sich nicht satt sehen. Dann schlichen wir im Gänsemarsch  weiter durch den Hohlweg. Oben angekommen begrüßten uns Pferde auf der Koppel. Auf einer abgemähten Wiese machten wir eine Heuschlacht und die Kinder hatten viel Spaß darin herum zu purzeln .Auf einer schönen Blumenwiese angekommen, hatten wir den Blick frei über Menzingen. Es gefiel uns so gut hier, das wir eine Vesperpause einlegten. Danach pflückten wir die schönsten Wiesenblumen, um sie im Kindergarten für ein Blumenbild  zu presse. Durch einen zugewachsenen Pfad kamen wir bei der Hütte der Kräuterhexe vorbei. Doch sie war nicht zu hause. Nun ging es weiter zum Wasserturm. Unter den Kastanien konnten die Kinder schön Fangen und Verstecken spielen, bis die Kirchturmuhr schlug und uns zum Rückweg ermahnte.

Am zweiten Tag zog es uns Richtung Mühlwald, an Wiesen und Feldern vorbei. Der Milan begleitete uns am Himmel ein Stück, eine Raupe des Schwalbenschwanz  krabbelte über unseren Weg. Am Bach entlang wanderten wir zur Waldmühle. Wir erzählten über den Müller und seine Arbeit und das rege treiben in der alten Zeit. Im schattigen Mühlwald setzten wir uns auf einen Baumstamm und hörten auf die Geräusche. Die Vögel zwitscherten, der Wind in den Bäumen rauschte, von ferne hörte man die Autos auf der Straße. Schmetterlinge begleiteten uns ein Stück des Weges. Die Kinder sammelten Stöcke, Steine, leere Schneckenhäuser. Unter einem Maulbeerbaum rasteten wir noch ein letztes Mal, bevor wir durch den Hohlweg wieder zurück nach Menzingen kamen. Sie Schulanfänger waren müde, aber zufrieden und bekamen als kleine Erinnerung an die Wald- und Naturtage einen kleinen Tonvogel geschenkt..

Projekt bei den Mäusen

Liebe Leser/Innen

ich Vanessa Schäfer arbeite zurzeit als Anerkennungspraktikantin im Ev. Kindergarten Menzingen in der Mäusegruppe. Im Anerkennungsjahr habe ich einige Aufgaben. Dazu gehört ein Projekt mit den Kindern durchzuführen. Unser Projekt hieß: „Kunterbunt“ es ging um Farben. In unserem Projekt begleitete uns ein Pinsel, der hieß „Lino“. Er hat mit den Kindern zuerst die Grundfarben Blau, Gelb und Rot kennen gelernt. Dabei haben wir verschiedene Lieder und Bilder gestaltet. Als die Kinder die Grundfarben kannten, sind wir zum Experimentieren gelangt. Dabei haben wir entdeckt, was passiert, wenn sich die Grundfarben miteinander vermischen. Mit viel Neugierde erfuhren die Kinder welche Farben beim Mischen entstehen. Sie wollten immer mehr ausprobieren.  Daraufhin haben wir mit ganz verschiedenen Materialien wie z.B Zewarollen, Gabeln, Kreide und Seifenblasen… bunte Bilder gestaltet. Zum Abschluss unseres Projektes hat sich der Pinsel-Lino von den Kindern verabschiedet und jedes Kind hat seinen eigenen kleinen Pinsel-Lino gestaltet. Bei einem Familiennachmittag stellten wir unsere Lieder und Tänze vor. Jedes Kind bekam seine Bildermappe als Erinnerung mit nach Hause.

Konzeptionsentwicklung

Wie Sie vielleicht im letzten Glockengruß schon gelesen haben, sind die Erzieherinnen des Kindergartens seit geraumer Zeit damit beschäftig eine Konzeption zu entwickeln. Was ist überhaupt eine Konzeption? Dies fragt sich die ein oder der andere eventuell.

In einer Konzeption werden grundsätzliche Dinge, welche das Miteinander in einer Einrichtung, sowie Organisatorisches festgehalten. Diese sind zum Beispiel Ziele der pädagogischen Arbeit, Formen der Elternarbeit, Kooperationspartner und vieles mehr.

Ein Teil der Konzeptionsentwicklung ist es, das Bild, welches jede Erzieherin von einem Kind hat, in Worte zu fassen und auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.  Dieses Bild vom Kind ist Grundlage und Ausgangspunkt der täglichen Arbeit. Durch dieses wird das Tun, die Atmosphäre und das tägliche Miteinander geprägt. Nachdem im Sommer jede der zwölf Erzieherinnen des Menzingers Kindergartens sich über ihr Bild vom Kind klargeworden ist und dies verschriftlicht hat wurde am pädagogischen Tag im November daran gearbeitet, dieses Bild vom Kind, welches eine jede hat, auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Mittlerweile gibt es ein Bild vom Kind, welches dann auch in der Konzeption erscheinen wird. Hier ein kleiner Auszug daraus:

„In unserer Einrichtung trifft es auf pädagogische Fachkräfte, die es in einer liebevollen, geborgenen und geduldigen Atmosphäre empfangen.

Durch diese positive Grundhaltung/Stimmung wird es jedem Kind möglich, eigene Erfahrungen zu sammeln, sich selbst auszuprobieren, und dabei Fähigkeiten zu entwickeln.

Damit sich das uns anvertraute Kind optimal entfalten kann, trifft es hier auf ein Netzwerk aus Strukturen, Regeln und Ritualen, innerhalb derer es sich zum einen mit Freude selbst ausprobieren, Erfahrungen sammeln, Wissen aneignen, eigene Ideen entwickeln und umsetzen kann.“

 

Bei Teamsitzungen und weiteren pädagogischen Tagen werden wir nun weiter daran arbeiten und bis zum Ende des Jahres 2018 soll die Konzeption unseres Kindergarten Menzingens fertiggestellt werden. Begleitet werden wir auf diesem Weg von einer erfahrenen Fortbildnerin Namens Anna Brudek.