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Rückblicke

Die Osterzeit im Kindergarten

Jedes Jahr in der Passions- und Osterzeit steht in unserem Kindergarten das Leiden und die Auferstehung Jesu im Mittelpunkt des Geschehens. Die Kinder erfahren viel über die letzen Tage Jesu. Sie hören vom Einzug in Jerusalem, der Tempelreinigung, teilen zusammen mit den Erzieherinnen Brot und Traubensaft, hören vom Tod und feiern die Auferstehung. In diesem Jahr durften die Schulanfänger diese Geschichte im Ostergarten in Unteröwisheim erleben. Zusammen mit den Schulanfängern aus Oberacker fuhren wir mit der Stadtbahn nach Unteröwisheim, wo wir nach einem Fußmarsch beim Ostergarten ankamen. Nach einer kurzen Vesperpause gingen wir mit unserer Führerin Ruth Schlecht auf eine Zeitreise, in der wir die letzten Tage Jesus nachempfinden konnten. Liebevoll waren die Stationen des Einzug in Jerusalem, der Tempelreinigung, des letzten Abendmahles, des Gebetes in Getzhemane, die Verurteilung, der Tod und die Auferstehung gestaltet. Frau Schlecht verstand es den Kindern diese Zeit näher zu bringen und alle waren mit Begeisterung dabei. Nach der Zeitreise machten wir uns wieder auf den Rückweg und kamen an einer Eisdiele vorbei.- Lecker- Am Gründonnerstag feierten wir im Kindergarten zusammen eine kurze Andacht, bei der es auch um die Ostergeschichte ging. Kurz vor Kindergartenschluss kamen dann die Eltern, um gemeinsam mit ihren Kindern die Osternester im Garten zu suchen.

Spende übergeben

Der evangelische Kindergarten Menzingen sagt ein herzliches Dankeschön an die ARGO für eine Spende in Höhe von 500 € und bei den SCHOLWE für eine Spende von 510 €.

Die ARGOspende gab es anlässlich des Familientages, bei dem einige Erzieherinnen ein kreatives Angebot für die Kinder vorbereitet hatten. Viele Kinder kamen an diesem Nachmittag mit bunten Armbändern nach Hause.

Die Spende von den SCHOLWE kam durch die Verlosung der Holzskulptur „Tiki“ anlässlich des Scholweherbst zustande. Die Skulptur wurde von Jürgen Jerszabek und Kevin Ziesel gefertigt und zur Verfügung gestellt. Auf dem Scholweherbst wurde der „Tiki“ zu Gunsten des Kindergartens verlost. Herzlichen Dank für diese großzügigen Spenden.

Das Team des evangelischen Kindergartens in Menzingen wünscht allen Leser und Leserinnen besinnliche Weihnachten und ein gesundes, gesegnetes neues Jahr.

Leo die Kirchenfledermaus berichtet wieder

Liebe Leserinnen und Leser,          

ich bin es wieder Leo die Fledermaus aus dem Menzinger Kirchturm. Die Wochen vergehen wie im Fluge und ich muss mich bald für den Winter ausrüsten, aber noch ist es schön warm und ich bekomme so einiges mit was im Kindergarten vor sich geht. Von wegen morgens in Ruhe schlafen. Da gab es in den letzten Wochen öfters Tränen und ich habe mir schon Gedanken gemacht, was da wohl los ist. Bei genauerem Hinsehen habe ich aber erkannt, dass manche Kinder, die vor den Ferien noch in die Mäusegruppe gingen jetzt zu den großen Kindergartenkinder gehen. Zu den Mäusen kommen neue Kinder. Auch bei den Bären und Marienkäfer sind ganz neue Kinder dazu gekommen. Bei einem solchen Neustart darf man auch mal weinen und ich sage euch, die Erzieherinnen machen das so gut, dass die Kinder nicht lange weinen müssen. Ich bin froh, dass es den Kindern so gut gefällt. Aber nicht nur neue Kinder, sondern auch eine neue Anerkennungspraktikantin und zwei neue Schülerinnen arbeiten jetzt im Kindergarten. Frau Schäfer kommt jeden Tag in die Mäusegruppe. Milena und Yamur kommen einmal in der Woche zu den Bären bzw. zu den Igeln. Ich wünsche allen ein gutes Jahr in Menzingen und hoffe, dass niemand Angst vor Fledermäusen hat. Immer mittwochs ist etwas anderst im Kindergarten. Da gehen die Erzieherinnen erst spät aus dem Gebäude und ich muss aufpassen, dass mich keiner entdeckt. Ich mach mir manchmal ein bisschen Sorgen, weil da so kleine Rauchwölkchen aufsteigen. Da flattere ich dann vor das Fenster und schau genau hin. Dabei höre ich was diskutiert wird. Da geht es im Moment um eine neue Konzeption. Puh das scheint ganz schön anstrengend zu sein, so etwas zu erarbeiten. Ich habe Dinge aufgeschnappt wie „Das Bild vom Kind“ also wie die Erzieherinnen das Kind sehen und „Ziele und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit“ Da geht es wohl darum, dass sich die Erzieherinnen Gedanken machen warum sie wie mit den Kindern arbeiten. Aber eins ist sicher „Die Kinder stehen im Mittelpunkt“.

So jetzt habe ich aber genug von den Erzieherinnen erzählt, natürlich haben die Kinder auch so einiges erlebt. Es duftete in den Tagen um das Ernte Dank Fest herrlich nach frisch gebackenem Brot. Und die Kinder unterhielten sich beim heim Gehen oft darüber wo das Brot und das Mehl und das Korn herkommen. Man die haben da ganz schön viel gelernt und auch ich habe so einige interessante Dinge mitbekommen. Zum Beispiel, dass Gott für das alles verantwortlich ist. Da habe ich dann schon mal wieder darüber nachgedacht. Er lässt es regnen und die Sonne scheinen und macht, dass das Korn auf dem Feld wächst. Dafür haben die Kinder dann auch bei der ErnteDankAndacht gemeinsam mit Frau Nuß dem lieben Gott gedankt.

Für die Schulanfänger standen auch wieder zwei Aktionen an. Zum Einen suchten sie zusammen mit Frau Walter, die kennt sich da nämlich super aus, im Wald nach Wichteln. Gemeinsam erlebten die Kinder, zwei Mamas und zwei Erzieherinnen herrliche Vormittage im Wald. Das war spannend und lehrreich. Ich bin ihnen gefolgt und war sehr glücklich als ich die zufriedenen Kinder sah. An einem Tag musste ich bis nach Oberöwisheim fliegen, um die Kinder nicht aus den Augen zu verlieren. Da machten die Schulanfänger einen Besuch in der Bäckerei Pfeifer und dabei gab es auch einiges zu Entdecken. Leider durfte ich nicht mit hinein. Aber durchs Fenster konnte ich einen Blick erhaschen und habe gesehen wie geknetet, geformt und gevespert wurde. Ich war so müde wie die Kinder, als ich wieder in Menzingen angekommen bin.

Und gerade im Moment höre ich in meinem Kirchturm viele Laternenlieder aus den Kehlen der Kinder. Das ist ziemlich laut, aber wunderschön und fröhlich. Bestimmt begleiten mich diese Lieder und dann die Advents- und Weihnachtslieder in meinen Winterschlaf. Ach ja, wenn Sie mal die Kindergartenkinder erleben möchten, dann kommen Sie doch am 3. Advent einfach in den Gottesdienst, da sind sie dabei die Kinder und Erzieherinnen.

So und nun wünsche ich Ihnen im Namen der Erzieherinnen eine gute Herbst- Advents- und Weihnachtszeit, sowie frohe und gesegnete Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.

Leo, die Kirchturmfledermaus

Indoor Martinsumzug

Dieses Jahr erklangen die Laternenlieder in Menzingen leider nicht durch die Straßen auf und nieder, sondern in der Mehrzweckhalle. Aufgrund des unbeständigen Wetters trafen sich die Kindergartenkinder, 1 und 2 Klässler der Grundschule mit ihren Eltern und Erzieherinnen in der Mehrzweckhalle in Menzingen, um dort gemeinsam St. Martin zu feiern. Nachdem die Martinslegende gelesen war, wurden durch den Musikverein begleitet, die Laternenlieder gesungen. Die Laternen leuchteten in der dunklen Halle fast so schön wie im Freien. Den Ausklang fand der Tag bei Heißen Würsten, Brezel, Martinsgänsen, heißen Glühwein, Punsch und guten Gesprächen. Herzlichen Dank an alle Helfer, dem Musikverein und der Freiwilligen Feuerwehr Menzingen für die Unterstützung.

Waldtage im Herbst

„Kommt mit in den Wichtelwald….“

So lautete der Aufruf an die 19 Schulanfänger des Kindergarten Menzingen.

Mit großer Erwartungsfreude machten sich alle auf den Weg zum Bauwald. Schon im Hohlweg gingen die Kinder leise mit offenen Augen und Ohren um die ersten kleinen Tiere zu entdecken. Oben bei den Feldern angekommen, genossen wir alle den schönen Ausblick und das herrliche Herbstwetter. Nur noch ein kurzes Stück und der Rastplatz war erreicht. Das Vesper schmeckte und stärkte uns. Danach streiften die Kinder mit großer Freude durch das Revier und erkundschafteten den Herbstwald mit seinem bunten Laub, den Früchten und kleinen Tieren. Nach einer Wichtel- und Riesengeschichte wurden Wichtelhöhlen- häuser- und verstecke gebaut, die dann von Holzwichteln belebt wurden. Der kindlichen Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Zum Schluss konnten die Kinder mit Spiel und Spaß ihrer Entdeckerlust freien Lauf lassen. Bei solchen Waldtagen werden alle Sinne auf ganz natürliche Art und Weise gefördert. Schnell stand für die Kinder und ihre Begleitungen fest: „Das machen wir mal wieder“