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Rückblicke

Troll Toll Theater im Kindergarten

Kinder aus Menzingen und Neuenbürg erleben das Marionettentheater Troll Toll

Was war das für eine Aufregung für die Kindergartenkinder aus Neuenbürg, Menzingen und die Erstklässler der Grundschule in Menzingen. Die Kindergartenkinder aus Menzingen waren in ihren Gruppenräumen schon ganz nervös, weil das Marionettentheater Troll Toll ins Gemeindehaus kam. Die Kindergartenkinder aus Neuenbürg und die Erstklässler waren zu diesem Ereignis auch eingeladen. Da war was los, als man sich im evangelischen Gemeindehaus in Menzingen traf. Es stand schon die Bühne und Frau Heinstein nahm die Kinder freudig in Empfang. Nun konnte es endlich los gehen. Till Eulenspiegel war der berühmteste Spaßmacher seiner Zeit. Das Spiel von TrollToll beginnt  mit Till  Eulenspiegels Taufe, erzählt weiter, wie Till ein Ferkel vor dem Metzger rettet, sich als Bäckergesellle versucht, wie er zwei Diebe in die Flucht schlägt, wie er auf dem Seil seine Kunststücke aufführt und wie es ihm schließlich gelingt, den traurigen König wieder froh zu machen.. Auf diese wundervolle Geschichte nahm Frau Heinstein die Kinder und Erzieherinnen mit, die alle begeistert dabei waren. Nach der Vorstellung durften sich die Kinder die Bühne und die Marionetten noch von der Nähe anschauen und anfassen. Egal ob für die ganz kleinen oder für die Erstklässler, es war für alle ein spaßmachendes Erlebnis. Wir bedanken uns bei allen die das möglich gemacht haben.

Die Winterzeit im Kindergarten

Draußen hat es zwar kein Schnee, im Kindergarten ist es im Winter aber trotzdem schee, unter diesem Motto erlebten wir die ersten Wochen des neuen Jahres im Kindergarten. Sehnsüchtig warteten die Kinder auf die kalten Tage und tatsächlich konnten wir in der einen kalten Woche draußen so einiges entdecken. Ein bisschen Schnee und Eis machten den Kindern viel Freude. Für die Mäusekinder (Krippe) ging es sogar einen Tag in den Wald bei eisigen Temperaturen. Dort erfuhren sie einiges über das Leben der Waldtiere. Die Schulanfänger machten sich sogar an drei Tagen auf den Weg in den Bauwald. Zusammen mit unsrer Waldpädagogin Frau Walter und Frau Böß starteten wir um 9:00 Uhr. Die Rucksäcke waren ausgestattet mit Vesper, Trinken und Sitzkissen. Das war eine Freude als es endlich los ging. Schon auf dem Weg zum Wald gab es in der Bauwaldshohl interessantes zu erfahren und zu entdecken. Frau Walter weiß so viel. Im Wald angekommen stärkten wir uns und dann eroberten wir den Wald als Spielraum. Die Kinder hatten einen großen Spaß beim Bauen, Spurensuchen und Klettern. Auch die Spiele machten sehr viel Freude. Höhepunkte waren das Herstellen von Vogelfutter, das Entdecken einer Wildschweinsuhle und einem Salzleckstein, sowie die drei Rehe, die vor uns über den Weg gerannt sind. Auch ein Eichhörnchen versteckte sich in den Ästen eines Baumes, die Kinder waren so ruhig, dass es nicht davon gesprungen ist. Einen Tag mussten wir wegen dem Regenwetter zum „Vogelherd“ ausweichen, aber auch hier hatten die Kinder sehr viel Spaß. An allen drei Tagen lernten die Kinder viel über die Waldtiere und den Wald kennen. Ganz nach dem Motto „Was man kennt- ist einem vertraut und schützenswert“

Der nächste Höhepunkt war die Faschinsgparty. Die Kinder durften verkleidet in den Kindergarten kommen und dort gab es eine tolle Modenschau, bei der die Kostüme präsentiert wurden. In den jeweiligen Gruppen wurde dann noch mit Tanz und tollem Essen gefeiert.

In den einzelnen Gruppen waren verschiedene Tiere Thema. So ging es bei den Mäusen um Katzen die eine Reise machen, die Bärenkinder lernten viel über die heimischen Vögel, bei den Igeln war der Pinguin Pit zu Besuch und die Marienkäfer beschäftigten sich mit den Eisbären.

Im Moment hören wir in den Gruppen viel über das Leben Jesu und leben auf Ostern zu.

Wir wünschen allen Leserinnen und Leser eine behütete und gute Zeit.

Adventszeit im Kindergarten

Ein Licht leuchtet auf in der Dunkelheit…

…dieses Lied begleitet die Kinder des evangelischen Kindergartens durch die diesjährige Adventszeit. Ist es doch in der heutigen Zeit so wichtig für andere Menschen ein Licht zu sein. Gemeinsam mit „Schuster Martin“ machten wir uns auf den Weg, um zu überlegen wie im Alltag kleine Taten groß wirken können. Das war dann auch das Thema unsres Adventsgottesdienstes am 3.Advent. Zusammen mit Prädikant Geisel feierten wir einen kindgerechten und eindrucksvollen Gottesdienst, bei dem die Besucher etwas von dem Geheimnis des Helfens erfahren durften.

Zum Beginn der Adventszeit schmückten die Schulanfänger aus Menzingen und Bahnbrücken den Tannenbaum in der Volksbank. Tage vorher wurden dafür Sterne gebastelt und die Lieder und Gedichte geübt. Die Kinder waren schon ein bisschen aufgeregt als der Nikolaus zusammen mit einem Engel in die Räume der Bank kamen. Aber diese Aufregung legte sich schnell, als sie bemerkten, dass die zwei sehr lieb sind.

Am Vormittag des 07.12. stieg die Spannung unter den Kindern an. Der Nikolaus hatte sich angekündigt. Beim Ankommen im Kindergarten bemerkten die Kinder schnell, dass die Nikolaussocken verschwunden waren. Und tatsächlich, als wir uns alle in der Aula versammelt hatten, klopfte es an der Tür und der Nikolaus war da. Mit Liedern und Gedichten begrüßten wir den Nikolaus. Er hatte für uns eine Geschichte und die gefüllten Socken dabei. Der Nikolaus war so lieb, dass kein einziges Kind Angst vor ihm hatte. Danke lieber Nikolaus.

Schon zur Tradition geworden ist der Besuch der Schulanfänger bei dem adventlichen Seniorennachmittag der Kirchengemeinde. Die Kinder und Erzieherinnen gaben einige Lieder zum Besten und hörten gemeinsam mit den Senioren darauf, wie die Weihnachtsplätzchen erfunden wurden. Dieser Nachmittag ist immer wieder eine wertvolle Erfahrung für unsre Kinder.

Zum Abschluss der Adventszeit dürfen die Schulanfänger noch die Weihnachtsfeier der Grundschule besuchen.

Natürlich wurde in den Gruppen auch viel gesungen, gebastelt und auf Weihnachten gewartet. Diese geheimnisvolle Zeit genießen wir jedes Jahr ganz besonders mit unseren Kindern.

Bereits heute weisen wir Sie darauf hin, dass der Elternbeirat des Kindergartens am 09.01. 2016 die abgeschmückten Christbäume einsammelt.

Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr.

Projekt bei den Mäusen

Im Anerkennungsjahr der Ausbildung zum Erzieherin, zur Erzieherin, hat man viele Aufgaben zu bewältigen. Eine dieser Aufgaben ist es, gemeinsam mit den Kindern ein Projekt zu durchleben, welches mindestens drei Monate andauert. Uff.. drei Monate lang EIN Projekt .. und das mit zweijährigen Kindern?? Was für mich anfangs ziemlich knifflig war, stellte sich als sehr interessant heraus.

Mehrere Wochen vor Beginn des Projektes, begann ich mit der Beobachtung der Kinder. Projekte sollten nämlich immer aus den Interessen und Bedürfnissen der Kinder entstehen. Ok gut, verstanden, aber heute interessierten sie sich für Dinos und morgen für Puppen.

So begann ich mehrere Wochen vorher, die Kinder zu beobachten: Die Kinder der Mäusegruppe befinden sich im Autonomiealter und sind auf dem Weg, ein Gefühl des „Ichs“ zu erhalten. Zunehmend nehmen sie sich selbst als Individuum mit eigenen Bedürfnissen, Vorstellungen, Wünschen und Meinungen wahr. Es kann immer mehr alleine bewerkstelligen und sich sogar Anforderungen anderer widersetzen. Dieses Widersetzen und Verstoßen gegen aufgestellte Regeln und Grenzen, testen die Kinder täglich auf’s Neue aus. Sie wollen alles alleine tun. Aus diesen Beobachtungen heraus entstand das Projekt:

„Ich bin ICH und du bist DU, das macht die Welt bunt

Eine Handpuppe namens Willi, begleitete uns während der Projektzeit. Ich entschied mich für eine Handpuppe, da diese den Kindern die Möglichkeit bot, ihre eigenen Ideen, Gedanken und Bedürfnisse, aber auch ihre Werte und Normen in sie hinein zu projizieren.

Dieser zu Beginn von mir gefürchtete Projektzeitraum, erwies sich als besonders lehrreich. Gemeinsam erlebten wir von Januar bis März die schönsten Dinge. Noch intensiver als sonst gingen wir auf die Kinder ein. Wir hinterließen Hand- und Fußabdrücke, nahmen Maß von uns und anderen Gegenständen und wurden zusehens sicherer im Umgang mit Maßbändern und Meterstäben. Desweiteren erforschten wir unsere Körper, indem wir uns Körperteile genauer anschauten und ein passendes Lied dazu lernten. Beim Matschen mit Quark und im Linsenbad, war die Möglichkeit gegeben, viele neue Sinneseindrücke zu sammeln. Wir gingen durch Menzingen spazieren und besuchten jedes Kind zu Hause. Jeder Hausbesuch wurde von den Kindern fieberhaft erwartet. All dies konnten die Kinder in ihren ICH-Büchern festhalten. Die Handpuppe Willi war bei allen Aktionen dabei und ist aus dem heutigen Gruppenalltag nicht mehr weg zu denken. Am 1. April läuteten wir mit einem Elternnachmittag das Ende des Projektes ein. Die Eltern und Kinder kamen an diesem Mittwochmittag und die Kinder sangen ihr neu gelerntes Lied vor, zeigten ihre ICH-Bücher und erzählten von unseren Erlebnissen. Anschließend gingen wir zum gemütlichen Kaffee-Tee-und-Kuchen-Buffet über.

Mittlerweile ist das Projekt zu Ende und die Erfahrungen und das Wissen, welche ich sammeln und dazugewinnen konnte, möchte ich nicht mehr missen.

  Maxi

Waldtage

Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm...

Am Mittwochmorgen, den 22. April 2015, machten die 14 Schulanfänger des evangelischen Kindergarten Menzingens, sich um 9:00 Uhr mit Frau Walter und Maxi (Anerkennungspraktikantin) auf den Weg in den Bauwald. Die nächsten drei Tage lagen voller Aufregung, Spaß und Spannung vor uns. Schon auf dem Weg zum Bauwald gab es vieles zu entdecken. Unterwegs wurden Pflanzen betrachtet und benannt. So blieben wir bei gelb, weiß und lila blühenden Buntnesseln stehen und saugten den kleinen Nektartropften aus den Blüten heraus. Die hügelige Kraichgaulandschaft bot uns viel Sehenswertes an. Kurz vor dem Bauwald, am Rapsfeldrand, konnten wir bis nach Münzesheim und Odenheim blicken. Im Bauwald angekommen ließen wir uns erst einmal auf einem Baumstamm zum gemeinsamen Vesper nieder. Nach dem langen Marsch war ein kräftigendes Frühstück von Nöten. Genau an diesem Ort waren die Kinder im Herbst schon einmal gewesen. Ihnen fielen gleich die Veränderungen zum Herbst auf. Nach dem Vesper, konnten die Kinder im Wald spielen und diesen erkunden. Sie fanden kleine Raupen, Blumen, hellgrüne blühende Pflanzen und kletterten auf Bäume. Das Spielen in der freien Natur bereitete ihnen großen Spaß. Später konnten die Kinder in kleinen Filmdöschen kleine Waldbewohner sammeln. Auf einem weißen Leintuch betrachteten wir Tausendfüßler, Spinnen, Raupen, Leuchtkäfer, Kellerasseln, Ameisen und Ohrenzwicker genauer. Die Kinder waren sehr wissbegierig und schienen die Informationen, wie ein trockener Schwamm das Wasser, einzusaugen. Die Kinder gaben aber auch mit großer Freude, ihr bereits bestehendes Wissen an uns weiter .Die Stunden vergingen wie im Flug und wir machten uns gegen 13:00 Uhr auf den Heimweg. Vor dem Kindergarten versammelten wir uns im Kreis und Frau Walter eröffnete uns, dass wir am nächsten Tag in den Mühlwald gehen würden.

Am Donnerstag begann der Marsch von Neuem. Der Weg führte uns am Menzinger Bahnhof vorbei hinunter zum Mühlwald. Die Sonne schien uns warm ins Gesicht, dies würde wieder ein schöner Tag werden. Auf dem Grundstückle von Frau Walter ließen wir uns zum Frühstücken nieder. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es in den Wald. Hier war es anders als am Tag zu vor. Der Boden war weicher, feuchter und sumpfig. Abenteuerlich ging es über dünne Stämme weiter durch den Sumpf. Wir entdeckten Kaulquappen und Frösche. Die Vögel begleiteten uns mit ihrem schönen Gesang. Die Kinder entdeckten in den feuchten Gräsern viele Schnecken mit wunderschönen Schneckenhäusern. Diese Schnecken waren besonders, denn sie waren schwarz. Einige Meter wurden sie gehütet wie ein Schatz, bevor sie wieder frei gelassen wurden. Einen größeren Frosch betrachteten wir genauer in Frau Walters Hand. Doch niemand wollte ihn küssen. So erfuhren wir nicht, ob es sich um einen verzauberten Prinzen handelte. Als wir den Wald langsam hinter uns ließen, begannen wir gemeinsam einen Blumenstrauß für den Kindergarten zu pflücken. Hierbei fanden wir einen Maikäfer. Dieser begleitet uns bis in den Kindergarten. Wir kamen wieder zu dem Stückle von Frau Walter und ließen uns auf Decken nieder. So viel frische Luft und Wald machen ganz schön hungrig. Die Kinder saßen im Sonnenschein beisammen und aßen mit großem Appetit. Doch leider war die Zeit auch an diesem Tag wieder viel zu schnell vergangen und wir machten uns auf den Weg zurück zum Kindergarten. Auf dem Rückweg konnten wir einige Hunde streicheln und uns über Erlebtes austauschen.

Diese drei Waldtage, ließen wir mit Spiel und Spaß am nächsten und letzten Tag auf dem Waldspielplatz ausklingen. Die Kinder rutschten, schaukelten und spielten. Es hat uns großen Spaß gemacht.