Get Adobe Flash player

Rückblicke

Erntedankandacht im Kindergarten

Am Freitag, den 02. Oktober 2017 saßen die Kinder und Erzieherinnen unseres Kindergartens in der Aula und warteten gespannt auf Frau Nuß. Als sie kam, zog sie zum Staunen aller Kinder, ihren Talar an. Wir hatten uns um die schön geschmückte Mitte versammelt, um gemeinsam Gott für die Ernte zu danken. In den Gruppen beschäftigten sich die Kinder in der letzten Zeit mit dem Thema "Vom Korn zum Brot". Dabei haben sie viel über das Wachsen, Mahlen und Backen erfahren. Dieses Thema griff Pfarrerin Nuß liebevoll und kindgemäß auf und erzählte die passende Geschichte aus der Bibel "Die Speißung der 5000" dazu. Zwei Lieder und ein Gebet rundeten die Andacht ab. Im Anschluss daran aßen die Kinder und Erzieherinnen ihr selbst gebackenes Brot in den Gruppen.

Tischfigurentheater im Kindergarten Menzingen

Der Kindergarten Menzingen hat den ganzen Sommer über geöffnet. Eltern, Erzieher und Kinder dürfen sich aussuchen, ob sie im ersten oder im zweiten Teil der Schulferien Urlaub machen wollen. Das gibt es neue Impulse für Beschäftigungen und Freundschaften. Wer in der ersten Hälfte im Kindergarten war hatte zufällig noch ein besonderes Glück. Frau Scheeders Schwester war aus USA zu Besuch und ein gemeinsamer Freund aus früheren Puppenspielerjahren war extra aus Fulda angereist. Gar zu gerne hätte man den früheren Kollegen in Aktion gesehen. So brachte dieser kurzentschlossen als Gastgeschenk keinen Blumenstrauß und keine Flasche Wein sondern das ganze Puppentheater mit.

Was wäre die beste, märchenhafte Vorstellung ohne Kinder? So kam der Kindergarten Menzingen überraschend und kostenlos in den Genuss des Tischfigurentheaters von Andreas Wahler. Kindgemäß und einfühlsam eroberte er sofort die kleinen und großen Herzen. Jeder wünschte sich er möge bald wiederkommen. Dazu wäre er auch bereit, wenn sich drei bis vier Vorstellungen  um Kraichtal planen ließen. Dann müssten wir natürlich Eintritt bezahlen. Aber dazu wären wir ja gerne bereit, bei diesem entzückenden, pädagogisch wertvollen Theater.

Leo die Kirchenfledermaus berichtet

Liebe Leserinnen und Leser,

darf ich mich Ihnen kurz vorstellen, ich bin Leo die Fledermaus und wohne im Kirchturm der evangelischen Kirche in Menzingen. Im Normalfall ist es dort, abgesehen von dem Glockenschlag, an den ich mich gewöhnt habe, sehr ruhig. In den letzten Wochen war das jedoch völlig anders. Da war eine Aufregung im Kindergarten zu spüren, die kaum auszuhalten war, und die auch mich angesteckt hat. So sehr, dass ich auch tagsüber manchmal kein Auge zumachen konnte. Ich kann euch sagen, da ist was los in diesen Räumen. In der Mäusegruppe gehen so viele kleine „Mäuse“ ein und aus, und immer wieder höre ich „Wir haben jetzt 11 Kinder und freuen uns über jeden, der kommt“ 11 Mäuse, ich sage euch, das ist ganz schön viel, aber die fühlen sich alle so wohl.

Und bei den Kindergartenkindern, da werden die Schulanfänger immer frecher und aufgeregter, denn die kommen jetzt ja bald in die Schule.

An einem Tag, da bin ich ziemlich erschrocken, stand auf einmal das Feuerwehrauto am Morgen vor der Tür und man hörte ganz aufgeregte Kinderstimmen, da habe ich doch gleich aus meiner Luke geschaut, und ich sage euch, da war was los. Die Schulanfänger durften spritzen und sich das Feuerwehrauto anschauen und dann sogar damit fahren. Oh wäre ich auch gerne mitgefahren.

Dann gab es Tage, da machten sich die Schulanfänger am frühen Morgen schon auf den Weg. Ich wusste nicht so genau wohin und dann bin ich ihnen hinterher geflogen. Und wo haben sie halt gemacht? In der Schule, da habe ich mich dann mit meinen Freunden unterhalten und die haben mir erzählt, dass es wohl eine Projektwoche mit den Zweitklässlern gibt, bei der es um die Schnecke geht. Die Schulanfänger waren voll begeistert, das konnte ich in ihren Gesichtern beobachten.

Einmal dachte ich, jetzt ist etwas Schlimmes passiert, da standen zwei Polizeimotorräder vor dem Kindergarten. Hui, das sah richtig gefährlich aus, aber die Polizisten waren ganz freundlich und fütterten mich mit Schokolade. –lecker-  Was wollten die wohl im Kindergarten, wurde da eingebrochen? Gespannt beobachtete ich was vor sich ging. Da kamen plötzlich die Schulanfänger aus dem Kindergarten und schauten sich die Motorräder zusammen mit den Polizisten an. Jedes Kind durfte darauf sitzen. Ich traute mich leider nicht dazu. Die Kinder übten dann noch wie man richtig über die Straße geht, das war total schön zu sehen, dass sie es alle können. Eigentlich bin ich es ja gewohnt, dass ich abends ganz in Ruhe meine Runden fliegen kann, aber auch das war nicht immer so.

An einem Tag waren da total viele Menschen vor der Kirche. Große und Kleine und welche mit Uniform, die Schläuche ausrollten. Erschrocken bin ich aus meinem Versteck geflogen, um zu sehen was los ist. Da kam doch wirklich Rauch aus dem Kindergarten. Hilfe wer rettet die Kinder!? Zum Glück standen die schon auf dem Kirchplatz. Aus einem Megafon habe ich gehört, dass das wohl alles nur eine Übung ist. Man erschreckt mich doch nicht so.

Jetzt freute ich mich auf ein entspanntes Wochenende. Aber von wegen. Bei strömenden Regen kamen da die Schulanfängerkinder und ihre Erzieherinnen um 18:00 Uhr in den Kindergarten. Was soll denn das? Die Eltern gingen wieder heim. He habt ihr euch in der Zeit geirrt? Oh da klangen fröhliche Lieder an mein Ohr. wie schön. Es war den ganzen Abend etwas los, sogar einen Schatz haben die Kinder gefunden und am Lagerfeuer gesungen. Ich hing im Bau und habe zugehört.. Irgendwann mitten in der Nacht kehrte endlich Ruhe ein, bevor es  am nächsten Morgen sehr früh wieder laut wurde. So gegen 9:00 Uhr gingen dann alle heim und ich hörte von den Schulanfängern: „Das war eine tolle Schulanfängerübernachtung“.

So und in der letzten Woche wurde ich um 13:30 vom Glockenläuten geweckt. Beim genauen Hinhören konnte ich erkennen, dass Frau Nuß bei einer Andacht jeden einzelnen Schulanfänger ganz persönlich segnete. Da musste ich ein bisschen weinen. Die anderen Kinder und manche Eltern waren auch dabei.

Was mir auch sehr viel Freude gemacht hat, war zu sehen wie wohl sich alle Kinder im Kindergarten fühlen und wie toll sie bei den hohen Temperaturen mit Wasser, Sand und Matsch gespielt haben. Da ist einfach immer was los und das ist gut so.

Jetzt bin gespannt, welche Kinder nach den Ferien neu in den Kindergarten kommen und freue mich schon sehr darauf, auch diese kennen zu lernen.

Den Schulanfängern wünsche ich für die Zukunft alles Gute, Gottes Segen und einen erlebnisreichen Schulstart.

Ach und bevor ich es vergesse. Ich soll Ihnen allen einen schönen Gruß von den Erzieherinnen aus Menzingen sagen.

Liebe flatternde Grüße

Leo, die Kirchturmfledermaus

Übung des Zug Ost der Freiwilligen Feuerwehr Kraichtal im evangelischen Kindergarten Menzingen

Was ist denn da los? Diese Frage haben sich bestimmt einige Menzinger Leute am Abend des 04. Juli gegen 19:00 Uhr gedacht. Denn da fuhr das Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Kraichtal Abteilung Menzingen mit TATÜ TATA durch die Straßen in Richtung Kindergarten. Die Menzinger Feuerwehr wurde zusammen mit Bahnbrücken und Landshausen als Zug Ost mit dem Stichwort: „Rauchentwicklung im evangelischen Kindergarten, Kirchstrasse 20“ alarmiert. Zum Glück war es nur eine Übung. Als das erste Fahrzeug ankam erkundete der Fahrzeugführer die Lage und stellte fest, dass es ziemlich stark im Erdgeschoss raucht. Die Kinder waren inzwischen mit ihren Erzieherinnen aus dem Kindergarten gekommen und standen geordnet auf dem Kirchplatz. Schläuche wurden ausgerollt und angeschlossen, Funkgeräte piepsten und das Feuerwehrauto war ganz schön laut. In der Zwischenzeit waren auch der Einsatzleitwagen mit der Führungstruppe und die Feuerwehren aus Bahnbrücken und Landshausen eingetroffen. Umgehend machte sich der Zugführer Thomas Mikisek auf den Weg zur Kindergartenleitung um zu erfahren, was denn passiert ist. Frau Böß machte die Übergabe und überbrachte die schlechte Nachricht, dass sowohl noch ein Kind als auch eine Erzieherin im Kindergarten ist. Die Mutter des vermissten Kindes brach in Panik aus. Diese Nachricht ging schnell an die Einsatzkräfte weiter, so dass sich zwei Trupps unter Atemschutz zum Absuchen des Gebäudes und zur Brandbekämpfung auf den Weg ins Gebäude machten. Die anderen Kinder wurden ihren Eltern übergeben und konnten so der Übung noch zuschauen. Ein weiterer Trupp unterstütze die Männer bei der Suche nach den vermissten Personen. Im Verlauf der Übung konnten diese gerettet werden. Zur Sicherung des zweiten Rettungsweges wurde im Garten des Kindergartens die 3-teilige Schiebeleiter in Stellung gebracht.  Als das „Feuer“ gelöscht war, wurden mittels eines Hochleistungslüfters die Räume rauchfrei gemacht. Insgesamt waren 35 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Für die Kindergartenkinder, Erzieherinnen und Eltern war dies eine sehr  spannende und eindrückliche Übung, bei der wir einiges lernen konnten. Es war sehr interessant zu hören und zu sehen wie die Feuerwehr bei einem solchen Unglück vorgeht. Die Kinder und Erzieherinnen üben das Verhalten im Brandfall regelmäßig, umso besser, dass es dieses Mal mit der Übung der Feuerwehr ergänzt werden konnte. Danke an Frank Uhlitzsch für das Ausarbeiten und Moderieren der Übung und alles Großen und Kleinen, die sich an der Übung beteiligt haben.

Verkehrstraining mit der Polizei für die Schulanfänger des evangelischen Kindergartens in Menzingen

Am 27. Juni 2017 um 10 Uhr trafen wir uns, die diesjährigen Schulanfänger, in der Aula unseres Kindergartens. Polizeihauptkommisar Severin Heck und Polizeihauptmeister Jürgen Sulzbacher von der Verkehrsüberwachung der Polizei Baden-Württemberg begrüßten uns und stellten sich und ihre Aufgaben vor.

Unser erster Weg führte zu den Motorrädern. Wir staunten. Die Polizisten erklärten uns was sich in den Motorradtaschen befindet, z. B. Handschellen, Absperrband, neongelbe Warnweste, Polizeikelle zur Verkehrsregelung, eine Mappe mit Formularen, Kugelschreiber, und vieles mehr. Der Motorradhelm ist immer dabei. Wir versicherten beim Fahrradfahren auch immer einen Helm zu tragen, und beim Autofahren hinten im Auto mit Kindersitz angeschnallt zu sitzen!

Dann trainierten wir, wie wir richtig die Straße überqueren, und wie wir uns am Zebrastreifen richtig verhalten, damit wir im Herbst sicher in die Schule kommen.

Anschließend durfte jeder von uns einmal auf dem Polizeimotorrad sitzen und die Blaulichter ein und ausschalten.

Wir sind begeistert, das hat richtig Spaß gemacht und gelernt haben wir sehr viel. Wir wählen 110 brauchen wir die Polizei.

Herzlichen Dank an Herrn Heck und Herrn Sulzbacher.